Schriftstellerei
Da Schuschinus auch seine eigenen Texte und textlastige Vordrucke gerne illustriert, ist dies keine reine Textangelegenheit. Manches sind sogar überwiegend Bilder, die nur in Büchern, Heften oder auf Schreibpapier angefertigt wurden, und vom Format nicht in die Ablagkartons passen. Die Schriftgröße ist unterschiedlich, weshalb die Seitenzählung wenig Aufschluss auf das inhaltliche Volumen gibt.Inhalt
- Schreibstil
- Bücher und Hefte
- Skizzenbücher und -hefte
- Kurzgeschichten und sonstige Texte
- Ungeschriebene Geschichten
- Webseiten
- kommentierte Texte
Schreibstil
Bücher und Hefte
| Projektbeginn | Projektende | Titel/Beschreibung | Anmerkungen |
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| 05.04.1999 | ??.08.2009 | Meckerbuch Band 1 Ein hässliches rosa Diddl Tagebuch mit Vorhängeschloss, dessen Coverbild mit mehreren Zetteln überklebt ist, sodass dort keine flennende Diddl Maus, sondern ein wütender Schuschinus zu sehen ist. Schuschinus plante, ein Tagebuch zu führen. Nicht täglich, nur bei besonderen Ereignissen. Der erste Eintrag war noch positiv, aber ab dem 2. wurde es ausschließlich negativ. Es gibt einige Unterbrechungen. Die Schrift ist sehr groß und wir schrieben damals weniger und kürzere Einträge. Genug zu meckern gab auch damals schon, aber man war noch nicht in der philosophischen Phase, das Geschehen so ausführlich zu zerlegen. |
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| 2000 | 2002 | Blutbuch
Eine Sammlung von fotokopierten Aufgabenblättern aus dem Schulunterricht, die mit blutrünstigen Bildern und Geschichten verziert wurden. Dies entwickelte sich zu einem in-Universe Medium und Inspirationsquelle des Zeitalters der großen Fehlschläge. Vgl. Kugelkreuz |
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| 2000 | (2017) | Maschinensack Necronomicon Ein Taschenkalender des Jahres 2000, der für verschiedene Zwecke genutzt wurde. Die vorgedruckten Feiertagsdaten, Werbeseiten und Infoseiten wurden mit witzigen Zeichnungen und Anmerkungen versehen (vgl. hurdelhabadanische Zeitrechnung) Es wurden Gesetzesentwürfe und Lexikoneinträge über Dinge aus dem Schuschiversum hineingeschrieben sowie philosophische Abhandlungen und Kommentare zu verschiedenen Lebensbereichen. Anders als im Meckerbuch, in dem über konkrete Erlebnisse berichtet wurde, wurden hier allgemeine Erkenntnisse niedergeschrieben, die aus den verschiedenen Erlebnissen gezogen wurden. Auch ein Schimpfwörterverzeichnis und Porno Kurzgeschichten sind zu finden. So wurde es zu einem umfassenden Nachschlagewerk für Schuschinus´ Gedankenwelt, doch das analoge Format machte es unmöglich, Texte nachträglich zu sortieren oder zu aktualisieren, daher ist es sehr unübersichtlich und veraltet. Als 2017 damit begonnen wurde, die Encyclopaedia Hurdelhabadanica in digitaler Form zu erstellen, hatte das Msack Necronomicon ausgedient, obwohl es erst halb voll war. Es wird manchmal noch genutzt, um vorläufige Entwürfe oder weniger bedeutende und spielerische Einträge zu machen. |
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| 2000 | 2005 | Wathmasin Vacuf Ein roter Pappschnellhefter, in dem sich der über mehrere Jahre erweiterte Produktkatalog eines fiktiven Waschmaschinenhandels befindet. Anfangs ging es tatsächlich um Waschmaschinen und andere Elektrogeräte. Neben den eigenen, formschönen Produkten wurden auch die missratenen Konkurrenzgeräte vorgstellt und mit schlechten Noten versehen. Im Verlauf wurden die Designs immer ausgefallener, und es wurde zu einer von Gogos, Bionicle-Masken und anderen Sammelgegenständen inspirierten Figuren-Sammelserie mitsamt Hintergrundgeschichte über eine Invasion außerirdischer Waschmaschinen, die sich schließlich mit der Firma im Kampf gegen die Konkurrenz verbündete. |
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| 2004 | 2005 | Böihg Ein Rätselblock für Kinder, den Schuschinus mit seinem unvergleichlichen Humor ausgestaltete. Die vorgedruckten Rätsel und Bilder sind sehr einfach und harmlos. Sie wurden ergänzt und umgestaltet, die Rätsel mit absurden und bösen Kommentaren versehen und drumherum Szenerien gezeichnet, die das Thema der jeweiligen Seite witzig interpretieren. Es offenbart die kreative Leistungsfähigkeit, die Schuschinus in der neuen Blütezeit zu eigen war. |
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| 17.08.2009 | Meckerbuch Band 2 Ein Blankobuch mit blauem Deckel und einem weißen chinesischen Schriftzeichen, dessen Bedeutung wir nicht kennen (bestimmt ist es etwas Doofes). Das Buch wurde bereits im goldenen Zeitalter angeschafft und sollte zu einem mystischen Zauberbuch ausgestaltet werden. Auf der ersten Seite wurde ein Einleitungstext verfasst, der sich auf Pon bezog, dem hurdelhabadanischen Gott der Mysterien. Die Seite wurde herausgerissen und weggeschmissen. Erst in der neuen Blütezeit wurde das Buch wieder hervorgeholt und anfangs unentschlossene Inhalte reingeschrieben. Ein Versuch einer Neuauflage des Gesetzes, etwas hurdelhabadanische Mythologie, ein paar Charakterbeschreibungen. Als Meckerbuch Band I voll war, wurde dieses zu Meckerbuch Band II erklärt und seitdem als Solches genutzt. Obwohl die Ergüsse viel ausführlicher als in Band I wurden, füllt sich das Buch nur langsam, weil die Schrift sehr winzig ist. |
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| 23.03.2007 | 14.07.2009 | Projekt Zielobjekt Ein gelber Pappschnellhefter mit dem Logbuch eines bedeutenden Beobachtungsprojekts. |
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| 2011 | Mappe für böse Stiefmutter
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| 21.06.2014 | Schuschinus Traumtagebuch Schuschinus war schon immer fasziniert von seinen Träumen, aber erinnerte sich viel zu selten an sie. 2014 las er über Klarträumen, was an sich schon geil ist, aber angeblich auch als Sprungbrett für die noch geileren Astralreisen dienen soll. So startete er dieses Traumtagebuch, um sein Träumen zu trainieren, aber wie zu erwarten klappte das nicht auf Anhieb und er verlor schnell die Lust. Dieser ganze Meditationsmist ist entsetzlich langweilig und anstrengend für jemanden mit so einem regen Geist. Fehlende Kontrolle über das eigene Unterbewusstsein ist genauso frustrierend wie die Tatsache, dass es nur selbstbetrügerische Halluzinationen wären. Die Welt ist banal und hoffnungslos. |
Skizzenbücher und -hefte
| Jahr | Titel/Beschreibung | Anmerkungen |
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| 1995 | Bübä Ordner Ein alter Aktenordner von den Großeltern, der vergilbte Dokumente enthielt, deren Typografie inspirierend war. Auf dem Ordnerrücken befindet sich ein Beschriftungsfeld, mit dem Herstellernamen "ELBA", der zu den Buchstaben "BÜBÄ" umgestaltet wurde. Darunter befindet sich eine Zeichnung, die einen Puppenkopf von einem Müllcontainer darstellt, den wir zu Kindergartentagen gesehen haben. Der Ordner wurde über Jahre für verschiedene Zwecke genutzt. Anfangs wurden in ihm fiktive Formulare gezeichnet, die so richtig bürokratisch aussehen mit Tabellen und sinnlosen Zahlen. Später wurden in ihm Vordrucke abgeheftet, die mit witzigen Kommentaren verschönert wurden. Dann wurden dort auch die analogen Kurzgeschichten gesammelt. |
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| 1995 | Umlaufmappe Eine rote Umlaufmappe mit Bildern und bürokratischen Zetteln, die vorwiegend vor Schulbeginn während der Grundschulzeit angefertigt wurde. Dieses Werk ist verloren. |
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| 1995 | Schulheft 1c |
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| 1995 | Schulheft 1c |
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| 1996 | Schulheft 2c |
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| 1996 | Schulheft 2c |
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| 1998 | Schulheft 4a |
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| 1998 | Taschenkalender rot Ein roter Taschenkalender |
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| 1998 | Taschenkalender blau grün rot Ein in blau grün und rotes Kunstleder gebundener Taschenkalender, der nur zum kleinen Teil mit Inhalten gefüllt wurde. 2021 wurden die bearbeiteten Seiten herausgenommen und der Rest entsorgt, da er nur Platz wegnimmt. |
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| 2000 | Oktavheft ohne Deckel Die Oktavhefte wurden in der Schule als Terminkalender für Hausaufgaben und Ähnliches genutzt. Diese Verwendung ist wenig rühmlich, aber da diese Hefte nicht von den Lehrern kontrolliert wurden, entwickelten sie sich mehr und mehr zu Kunstwerken, die Schuschinus mit Zeichnungen verzierte. Zusammen mit seinem Kumpel wurden hierüber viele Skizzen und Ideen ausgetauscht. Das erste Heft ist noch mit relativ wenig Zeichnungen bestückt. |
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| 2001-2002 | Oktavheft grün, zerfleddert Im zweiten Heft sind bereits kaum noch Schulnotitzen und überwiegend Zeichnungen |
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| 2002-2004 | Oktavheft blau-grün |
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| 2003 | Oktavheft orange |
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| 2003 | Oktavheft bunt |
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| 2003 | Oktavheft blau Letzes Heft aus der Quasimongosuhle |
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| 2003 | Oktavheft Rosi & Gertrud Dieses Heft wurde parallel mit Cire zusammen gefüllt. Abwechselnd zeichneten wir einen Comic mit Rosi und Gertrud. Unglücklicherweise hat Cire es aufbewahrt, womit sein Verlust besiegelt war. |
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| 2004-2007 | Oktavheft blau-grün 2 |
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| 2010-2012 | WKS Skizzenbuch 1 Ein A5 Blankobuch mit schwarzem Deckel. Schuschinus skizziert ohnehin die ganze Zeit, aber er tut das hauptsächlich auf losen Zetteln und nicht unterwegs, dass ein transportables Buchformat von Nöten wäre. Die blöden Lehrer wollen einem wieder ihre Arbeitsweise aufdrängen, und wollen, dass man Bücher benutzt. Dann kann man alles doppelt skizzieren, einmal für seine eigenen Bedürfnisse und einmal extra für die Lehrer. |
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| 2010-2012 | WKS Skizzenbuch Typo Und selbstredend will jeder Lehrer ein eigens Skizzenbuch für sein Fach. Dann schleppt man fuffzich Bücher mit sich herum, keins wird voll und der ganze Sinn eines Skizzenbuches geht verloren, weil deshalb nicht alle Skizzen in einem Buch sind, sondern verteilt. Am Ende passt das nicht in das eigene Archivierungskonzept. Lose A4 Zettel haben wir fein säuberlich in Kartons geordnet. Und wegen der Lehrer liegen dann überall diese anderen Formate herum, die nirgends reinpassen. |
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| 2013 | WKS Skizzenbuch Per Per verteilte an jeden ein geschenktes Skizzenbuch, das |
Kurzgeschichten und sonstige Texte
| Jahr | Titel/Beschreibung | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 2000 | Der Roboter Im Deutschunterricht sollten wir uns aus eine Reihe vorgedruckter Bildelemente eines aussuchen, das Bild zuende malen und eine Geschichte dazu schreiben. Dieser Vordruck war ein Roboter. Unsere Geschichte handelte erwartungsgemäß von Scifi Schlachten, der Zettel ist aber verloren und die Erinnerungen an den Inhalt verblasst. Hier wurde ein Planet namens "Hurdelhabadan" genannt, der irgendein Planet war, aber nicht Donnerstagland. Außerdem gab es ein Raumschiff in Form einer grauen Linse, evtl. ähnlich eines Star Trek Sternenflottenschiffes. |
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| 2000 | Der Traum vom Ufo Ein weiterer Vordruck enthielt ein Ufo. Schuschinus malte Außerirdische dazu (in seinem üblichen Maschinensackstil, aber mit Fühlern am Kopf). Auch diese Geschichte ist verloren und ihr genauer Inhalt vergessen. Jemand wacht auf, durchschreitet ein Dimensionstor und trifft Außerirdische. Am Ende ist es nur ein Traum. Die Mitschüler bezeichneten die Außerirdischen als Hurdelhabadan-Männchen, obwohl Hurdelhabadan in dieser Geschichte nicht vorkam und auch nie als wiederkehrendes Element gedacht war. Doch hielt sich dieser Name hartnäckig, und Schuschinus ersetzte den Namen Donnerstagland durch Hurdelhabadan. |
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| 2000 | Die Erde ist ein Scheißplanet Eine weitere Geschichte aus dem Deutschunterricht, die verloren ist. Die Geschichte hat keinen Titel, wird aber nach ihrem ersten Satz benannt. Zunächst wird beschrieben, was alles scheiße ist am Leben auf der Erde (Schulzwang, primitive Technologie). Außerirdische führen eine Invasion dieses Planeten durch und es werden diverse Grausamkeiten beschrieben. Nachdem die Erde erfolgreich erobert wurde, ertönt eine Stimme aus einem Lautsprecher, dass die Simulation bestanden wurde und die Teilnehmer tauglich sind, die Erde wirklich anzugreifen. |
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| 2000 | Der leckere Forscher Ein Forscher kam in den Urwald. Da kamen die an und fingen ihn und dann steckten sie ihn in einen Kessel. Sie kochten ihn weich und dann war er lecker. Er wurde noch ein bisschen gewürzt und dann war er noch leckerer. Der Forscher sprang plötzlich aus dem Topf, doch sie taten ihn wieder rein und kochten ihn weiter. Wo er fertig war, wurde er verzehrt. Er war wirklick lecker. Ja, lecker er war. Und mit der Soße schmeckte er noch leckerer. Natürlich gab es auch eine Vorsuppe. Und danach gab es einen Nachtisch. das versteht sich natürlich von selbst. Er war wirklich ein Genuss!Dies ist eine von mehreren Geschichten, die absichtlich in krakeliger Schrift und voller Rechtschreibfehler auf einem dreckigen, zerknüllten Blatt geschrieben wurde, um den Stil von Wurst zu parodieren. |
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| 2000 | Der Arbi in der Karte Ein Arbi war auf See. Er hatte einn Kompass und eine Karte. Er schaute in die Karte und kroch hinein. Da war er in der Karte drin und kam nicht mehr heraus. Aber er war sehr froh, weil er überall hingehen konnte. Er war ja in einer Weltkarte. Doch die Karte wurde weggeschmissen. Die Mülltonne wurde abgeholt von der Müllabfuhr. Die Karte wurde zerschnipselt, und der Arbi auch. Das war des Arbis Ende. |
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| 2003 | Der Brennende In der Schule erzählte der Klassenkasper eine Geschichte, die inspirierend war. Daraus machten wir die Geschichte des Brennenden und bauschten sie mit schwülstigen Formulierungen auf. |
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| 2003 | Der Fr-mann |
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| 2005 | Die Schlacht in der Nuttenstraße Diese Geschichte begann als Experiment, einen möglichst langen Satz zu schreiben. |
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| 2005 | Die Dritten |
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| 2006 | Die Dezimierung des Kampftrupps |
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| 2009 | Eine nichtssagende Politigger-Rede Ähem...räusper...öho öho...also...Guten Tag meine äh sehr verehrten öh Damen und äh Herren. Wie sie wissen, sind wir hier am heutigen Tage, dem 26.05.2009...äh haben uns hier versammelt, um über ein bedeutsames Thema, das uns, aber insbesondere und vor allem die kommenden wählenden Generationen unserer Idiotokratie, betreffen wird. Es geht dabei nicht nur um eine nebensächliche Reform, sondern vielmehr um eine Reform, die repräsentativ für unser Volk das Wesen und die Stellung in vielerlei Hinsicht revolutioniert und auch in seiner Tragweite auf oppositionellen Gebieten nicht zu unterschätzen ist, zu debattieren. Die Diskussionsregeln haben sie vor der Türe erhalten. Es geht darum, schlüssige Argumente für und wider in dieser heiklen Angelegenheit objektiv abzuwägen und gegeneinander auszuspielen, sodass wir bei aller Widesprüchlichkeit ein gemeinsames Ziel definieren, es auf asozialem und den uns ausschließenden Schichten Wege zu realisieren. Das geht nicht von heut auf morgen. Solch gewichtige Entscheidungen müssen wohl überlegt und dosiert ausdiskutiert werden. Pläne für Vorreformen der relevanten Formalitäten für die Umsetzung der Reform förderlicher Richtlinien wurden bereits ausgearbeitet. Die Herren des parlamentarischen liberealen Konservations.Senats-Ausschusses werden bemerkt haben, dass die Bundesnacht und der Bundesunrat in dieser Hinsicht auf subkonventioneller Ebene in vielerlei Hinsicht zu nachsichtig waren und in ihrer Vorsicht hinsichtlich der Sichtweisen von Ministerplagiat und Abgeordnetenkloake geradezu aufrührerische Beruhigungsmaßnahmen des Baußenmarktes und der internationalen Komitee- und Komikaffee-partei zugunsten der im Pamflet angeführten Maßnahman die Rechte von vorne nach links tendieren, was dem Programm an Glaubwürdigkeit abnimmt, ohne Einfluss auf renale Konstrukte der Gewerbefilter mit einkalkuliert. Wir spekulieren daher auf Unabhängigkiet der souveränen undurchsichtigen Fraktion. Daher und zusammengefasst werde ich nun faziten, dass quasi im Grunde genommen, also was ich sagen will, wie soll ich sagen, ist, genauer gesagt der Kern der Sache ist folgender, nämlich der, dass, ich sag mal so (hehe), naja, pffff, meine Partei steht da hinter mir, auch wenn es dem Kreischverständigenrat nicht passt, aber man sollte nicht zu vorschnell urteilen, wie auch immer, komme ich nun zum Schluss. Rückblickend lässt sich sagen, die heutige Versammlung hat uns in der Hinsicht weitergebracht, dass wir nun wissen, das Thema ist noch nicht vom Tisch und wir werden noch mehrmals tagen und nächten müssen, um Einstimmigkeit zu erlangen. Doch obgliech sich diese fraktionierte Sitzung zur Vertagung der angekündigten Anführungs- und Ausfeilungsbindestriche durchringen konnte, kann ich mit Stolz den Fortschritt über die Wählervertragsreform zurückstellen und den Verbandesrepräsentantenrat einberufen zu fristverlängernden... |
Das hätten wir heutzutage besser gemacht. |
| ohne Titel (Hartschaumhybrid Ursprung) |
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| der Weiche Abgewandelter Auszug: Ein Lebensmüder legte sich auf die Schienen. Als er da lag, dachte er, er könnte ja schonmal einen Gedenkstein aufstellen. Er stand auf, suchte einen Stein, knetete ein Denkmal daraus und stellte es auf. Dann fegte er die Umgebung um den Findern seines Kadavers die Bergung zu erleichtern. Erleichtern! Ein gutes Stichwort, er musste sich noch erleichtern. So ging er ins Gebüsch und schiss. Er wollte ja nicht, dass die schönen Gleise mit seiner Scheiße beschmiert würden, wenn der Zug ihn breitfuhr. Danach installierte er seitliche Stützschienen damit der Zug nicht entgleist. Er salbte sich und die Schienen, betete. Da sah er etwas im Gras glitzern. Er ging hin. es war eine Glasscherbe. Sie war rund, flauschig und elastisch. Der Zug fuhr vorbei. Der Lebensmüde hatte seinen Termin verpasst. Darüber ärgerte er sich so sehr, dass er sich mit der Scherbe umbrachte. |
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| der treues Pferd Warum fürchtest ich das dunklen Wälder sehr? Oh, nein es sind das bösen Wolf, welches hinter die Baum lauere. Und mit überfalle, wenn du meine Freund nicht gar keulenschwingenst mich zu Hilfe eilte. Allein du liegt in dessen Hand zu mir rette, mit deine Kuhn und Mütheit, volle Übereifer. Es lieg mich viele an du, meine treues Pferd, das du Keulen hat an dein Schenkeln. So weiche, so warme und ja so härte gegenst die Feind, die üblen, abtiefgrund Feind! Ich setzt mein Leben in dich Hand, vertrauen auf mir, es sind mein Ernst! Meine treuen Pferd, ich scheust vor keine dunkel Ziel, wenn du bin unter meine edler Arsch, und reite mir hoch zu Rösser durch jede noch so dunkles Tal, meiner treu Pferd! |
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| Eine negative Sicht auf das Leben Die Zeugung eines Menschen ist sein Todesurteil und bis zur Vollstreckung folgt eine lebenslange Knechtschaft unter Naturgesetzen und Systemzwängen. 9 Monate nutzt der Mensch als Parasit den Körper seiner Wirtin aus. Dies ist der angenehmste Teil des Lebens, hauptsächlich weil man sich später nicht mehr daran erinnert. Wenn man nicht das Glück hat, abgetrieben zu werden, wird man abgeladen in die kalte, grausame Welt. Als Säugling ist man dumm, schwach und völlig abhängig. Wenn man lernt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen, merkt man bald, dass man als Kind ein Wesen ohne Rechte ist, das von allen bevormundet wird. Schnell wird mit dem Raub der Lebenszeit begonnen, in der man eigentlich seine rasch welkende Jugend, die man ohnehin erst zu schätzen lernt, wenn es zu spät ist, genießen sollte. Zunehmend muss man seine Zeit in Schulen verbraten. Mit der Pubertät kommen zu der beschränkten Gefühlswelt noch ein paar Lasten dazu, während die allgemeine Begeisterungsfähigkeit verfällt. Die Gesetzbücher predigen Grundrechte wie Freiheit und Gleichberechtigung, doch auf solch hohle Versprechungen wird alsbald gespuckt. Auch in Ländern, die sich Rechtsstaat schimpfen werden unschuldige Leute versklavt und unter barbarischen Bedingungen dazu abgrichtet, das Sytem mit Waffengewalt aufrecht zu erhalten. Der Eintritt in den Beruf bereitet immense Schwierigkeiten, da einem von unmenschlichen Anforderungen des wettbewerbsorientierten Arbeitsmarktes und sadistischen Bürokraten haufenweise Steine in den Weg gelegt werden. Hat man es geschafft, beginnt der Teufelskreis. Man schuftet um zu leben um zu schuften um zu leben um zu schuften. Während einem die Jahre durch die Finger rinnen, man immer älter und gebrechlicher wird, setzt man vielleicht Nachwuchs in die Welt, um festzustellen, dass die Brut nur missraten kann. Oder man vegetiert in Einsamkeit dahin, weil der Mensch ein unsoziales Wesen ist und sich nur aus Schwäche zusammenrottet und jede zwischenmenschliche Beziehung ein reines Zweckbündnis ist. Wahre Liebe oder Freundschaft ist zum scheitern verurteilt. Sollte man selbst diese sinnlose Plackerei überstehen, ohne vorher in der Gosse oder Klapse zu landen oder von sich selbst oder anderen Kriminellen ermordet zu werden, wird man als gebrochener, kaputtgearbeiteter Tattergreis abgeschoben. Man siecht dahin und verendet würdelos zwischen seinen vollgepissten Unterhosen. Wird man nach einiger Zeit tot von den Steuereintreibern aufgefunden, die mit staatlicher Lizenz bei einem einbrechen, dann kommen plötzlich Angehörige aus aller Welt und reißen sich wie hungrige Aasfresser um das Erbe, aber nur um das materielle Erbe. Alles, was dir persönlich lieb und teuer war, wird entehrt und mit Füßen getreten. |
Dieser Text war der Vorläufer dessen, was zur Grundlage des legendären Artikels "Pseudorealität" werden sollte. | |
| 2014 | Kleider machen Leute Die meisten Kleider machen sich ihre Leute nicht mehr selbst. Sie gehen auf einen der unzähligen Sklavenmärkte, wo es Leute vom Fließband gibt. Diese Ware wird billig in der dritten Welt geklont, nach dem Vorbild überzüchteter Markenleute aus dem Westen. Wer etwas Besonderes will, geht zum Arztkittel. Der näht einem aus Körperteilen nach Wahl einen individuellen Leut zusammen. Das ist natürlich teurer, besonders wenn es sich um Wildleute handelt. Berühmte OP-Hemden suchen sich bevorzugt wenig abgetragene, dünnstoffige Kleider, um sie mit extravaganten Fleischkreationen zu füllen und auf den Laufsteg zu schicken. Das modebewusste Textil kann sich heute bequem im Internet informieren welche Körperteile es gibt, und wie man sie auf trendige Art kombinieren kann. Doch die Mode ändert sich schnell. Wurden früher die Leute gepflegt und verarztet, wenn sie kaputt waren, werden sie heute einfach weggeworfen und Neue gekauft. Rettet-die-Wale-T-shirts warnen, dass die Friedhöfe bald überfüllt sein könnten. Die nicht nur auf die Mode beschränkte Schnelllebigkeit äußert sich in Zivilisationskrankheiten wie reißenden Geduldsfäden oder Platzen aus allen Nähten. Alte Kleider werden zunehmend in Altkleidersammlungen abgeschoben. Sie müssen dann gebrauchte Leute von schlechter Qualität tragen, bis sie verschlissen sind. Es gibt aber auch Anhänger der Freikleiderkultur, die das Tragen von Leuten gänzlich ablehnen. Solche Kleider haben es nicht leicht. In der Öffentlichkeit werden sie immer noch von Polizeiuniformen zurechtgewiesen. Nur in privaten Kleiderschränken oder speziellen Lagerhallen können sie sich ausleben. Eine gesellschaftlich anerkannte Art, die Zügel fallen zu lassen, ist der Karneval. Hierfür werden allerhand Mutanten und Krüppel gezüchtet, aber man kann sich auch gern mal Tieren oder Gegenständen überziehen. |
Inspirierte die Textildynastie |
Ungeschriebene Geschichten
| Titel | Jahr | Beschreibung | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Der Hans | Alle Personen in der Geschichte heißen Hans. Sie werden unterschieden, durch die Waffen, die sie benutzen, zB der Hans mit der Kettensäge, der Hans mit der Pickelkeule etc. Wir erinnern uns nicht mehr an die genaue Handlung, aber es ging darum, dass sich die Hänse gegenseitig umbringen. | Wurde auf dem Dachboden erzählt. | |
| Badezimmerschrank | Als wir auf Klo saßen, beschrieben wir den Schrank unter dem Waschbecken, in dem Shampoo und so Zeugs aufbewahrt wurde. Dabei wurde der Schrank als Hochsicherheitsfestung beschrieben, bei dem jedes Detail eine bestimmte Falle war, die Einbrecher abwehrt. | ||
| Gasthaus | 2007 | Ein Gasthaus an einer Weggabelung. Neben dem Eingang steht jemand, der den ganzen Tag einen Stein anglotzt. | Diese Geschichte wurde unter der Dusche erzählt und zum Teil in Comics aufgenommen. Das Gasthaus ist in Die Plagi Pest (2007) und Das Turnier (2009) zu finden. |
Webseiten
| Titel | Projektbeginn | Projektende | Beschreibung | Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| Eigene Saitee | 2013 | 2013 | Eine Aufgabe an der Werkkunstschule war, eine Webseite über die eigene Person zu erstellen. Natürlich keine tiefgründige, ehrliche Seite, sondern ein Portfolio, das schleimerischen Bewerbungen dient. |
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| Qraeter | 2014 | 2014 | Diese Webseite ist Bestandteil der Abschlussarbeit an der Werkkunstschule. Qraeter ist die Anlaufstelle für Filmtricktechnik mit Fachhandel und Workshops. |
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| Encyclopaedia Hurdelhabadanica | 11. Oktober 2017 (im Plateau) 2019 relaunch |
nie | Die Webseite, auf der wir uns gerade befinden dient dem Zusammentragen und Organisieren von Informationen über Leben und Werk von Schuschinus. Hier findet ihr Werkeverzeichnisse und Inhaltsangaben, illustrierte Beschreibungen zu allen Aspekten des Schuschiversums, wie Charaktere, Schauplätze und Technologien sowie exklusive Hintergrundinformationen und philosophische Abhandlungen. | Häufig sind "offizielle Webseiten" erbärmliche Informationsquellen mit unübersichtlicher Seitengestaltung und nur wenigen, oberflächlichen Informationen, die einen nur zu sozialen Medien weiterleiten. Auf Wikis und Fanseiten findet man viel besseres Material. Die Encyclopaedia Hurdelhabadanica soll der Bezeichnung "offizielle Webseite" gerecht werden und wirklich die beste Anlaufstelle sein. |
kommentierte Texte
Hierbei handelt es sich um Texte von anderen Autoren, die Schuschinus kommentiert hat, weil man sie nicht unkommentiert stehen lassen kann.
| Titel | Jahr | Beschreibung | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Blödzeitung | 1997? | Typ mit Hut | verloren |
| Fix und Foxi kluge Köpfchen | Rätselbuch aus Wundertüte | verloren | |
| Yps Heft 755 | 1989? | verloren | |
| Sri Isopanisad | 2009 | Ein Buch von irgendeinem Guru, das ein Cringefest der Logikfehler ist. Natürlich ist die Ausrede schon eingebaut, dass deren Gott über der Logik steht, und man das nur verstehen kann, wenn es sowieso schon blind glaubt und jede Logik leugnet. Auf diese Weise kann einem jeder einen Bären aufbinden. | Dieses Buch inspirierte zu den Isomerie Palisaden |
| Was die Bibel wirklich lehrt | 201? | Ein Buch von den Zeugen Jehovas, das jedes Argument für ihren Glauben in den Sand setzt. | |



Ein Forscher kam in den Urwald. Da kamen die an und fingen ihn und dann steckten sie ihn in einen Kessel. Sie kochten ihn weich und dann war er lecker. Er wurde noch ein bisschen gewürzt und dann war er noch leckerer. Der Forscher sprang plötzlich aus dem Topf, doch sie taten ihn wieder rein und kochten ihn weiter. Wo er fertig war, wurde er verzehrt. Er war wirklick lecker. Ja, lecker er war. Und mit der Soße schmeckte er noch leckerer. Natürlich gab es auch eine Vorsuppe. Und danach gab es einen Nachtisch. das versteht sich natürlich von selbst. Er war wirklich ein Genuss!
Eine Aufgabe an der Werkkunstschule war, eine Webseite über die eigene Person zu erstellen. Natürlich keine tiefgründige, ehrliche Seite, sondern ein Portfolio, das schleimerischen Bewerbungen dient.
Diese Webseite ist Bestandteil der Abschlussarbeit an der Werkkunstschule. Qraeter ist die Anlaufstelle für Filmtricktechnik mit Fachhandel und Workshops.